Pferdemarkt 24 heißt Sie herzlich willkommen, Besucher! [ Registrieren | Anmelden

Was tun, wenn partout kein Sattel passen möchte?

Pferde - News 13. Juli 2015

Kurzer Rücken, ausgeprägter Widerrist oder breite Schulter – das Exterieur des Pferdes ist so genauso unterschiedlich wie der Charakter selbst. Was das Thema Reiten angeht ergeben sich dabei unerwartete Schwierigkeiten, insbesondere auf der Suche nach einem passenden Sattel. Wenn keiner so richtig sitzen möchte lohnt sich das Umschauen in Richtung Fellsattel, denn die kuschelig weiche Alternative muss sich wahrlich nicht verstecken.

 

Ein völlig neues Reitgefühl

 

Ganz ohne festen Baum ist der Fellsattel viel flexibler als sein klassischer Kollege. Weil er im Prinzip nur aus mit einem Schaffell überzogenen Baumwollstoff mit entsprechenden Polstereinlagen besteht, sollte er genau genommen gar nicht Sattel sondern vielmehr Reitkissen genannt werden. Dabei hat jeder Hersteller seine ganz eigene Interpretation des Fellsattels und designt sein Modell ganz nach den eigenen Vorstellungen bezüglich Nutzen und Optik. Doch auch wenn kein Modell dem anderen gleicht, die Funktionsweise ist die gleiche und auch die Vorzüge des weichen Sitzes ändern sich kaum aufgrund der Menge des Fells.

Fellsättel versprechen jede Menge Freiheit für Pferd und Reiter, mehr Sinnesempfindung und ein einzigartiges Reitvergnügen. Kein starrer Sattelbaum der die Bewegungsfreiheit des Pferdes einschränkt oder den Reiter in einer Position festhält, stattdessen lässt sich jede Muskelkontraktion direkt spüren und jede Schwingung übertragen für ein Gefühl als würde man ohne Sattel reiten. Ein Punkt, der sich nicht nur für Neulinge sondern auch Reiterfahrene als vorteilhaft herausstellt, weil auch Hilfen viel direkter und gezielter eingesetzt werden können. Mehr zum Thema Fellsattel, dessen Vorzüge und Besonderheiten gibt es auf fellsattel.net.

 

Die Alternative mausert sich zur Langzeitlösung – nicht nur für Freizeitreiter

 

War der Fellsattel einst nur eine Alternative wenn der eigentliche Sattel gerade nicht verfügbar war, überzeugt er zunehmend auch bei einer langfristigen Nutzung. Gerade in Zeiten der individuellen Entwicklungsveränderung des Pferdes – sei es in der Reitausbildung oder aufgrund von krankheitsbedingter Reitpause – kommen Sättel mit festem Baum kaum mit. Eine stetige und kontinuierliche Muskelveränderung sorgt schnell dafür, dass der Sattel nicht mehr optimal liegt, einengt und im schlimmsten Fall Schmerzen oder gar Schäden verursacht. Doch regelmäßige Sattelanpassungen alle paar Monate sind nicht nur teuer sondern auch nur in einem gewissen Rahmen machbar. Fellsättel hingegen passen sich der jeweiligen muskulären Situation des Pferdes an und machen auch jahreszeitlich bedingte Veränderungen der Körperstatue problemlos mit. Aufgrund der positiven medizinischen Eigenschaften die das natürliche Fell mit sich bringt ist der Fellsattel insbesondere für Pferde mit Muskelverspannungen, Muskelatrophien oder Rückenproblemen eine richtiggehende Wohltat und eine willkommene Abwechslung.

 

Fellsättel setzen neue Maßstäbe – natürlich und gefühlvoll bringen sie ein bisher unbekanntes Reitgefühl, das seine Vorzüge auch im Therapiebereich zeigt. Die Nähe zum Pferd, bei der sich Wärme und Bewegung deutlich übertragen lassen, bringt eine starke Bindung zwischen Mensch und Tier für ein gutes Miteinander und feinfühliges Reiten.

Empfohlene Links

Antwort hinterlassen

BITTE LÖSUNG EINGEBEN UM WEITER ZU KOMMEN * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

  • Doping im Pferdesport

    von auf 5. Februar 2013 - 0 Kommentare

    1. Einleitung In Deutschland gibt es ungefähr 1,6 bis 1,7 Millionen Menschen, die aktiv Pferdesport betreiben und über einer Millionen Pferde und Ponys. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes Ipos im Jahre 2001 und 2002. Der Dachverband des Reitsports in Deutschland ist die FN (Fèdèration Equestre Nationale)(siehe Anhang). Ihre Aufgabe ist unter anderem auch die […]

  • Pferdesteuer

    von auf 5. Februar 2013 - 1 Kommentare

    Pferdesteuer satt Die „Pferdesteuer“ ist ein Thema, das seit Jahren gärt. Doch nun brodelte es in Hessen erneut hoch und zwar mit erschreckenden Zahlen. Die Pferdesteuerbefürworter werden immer stärker – und das hat seine Gründe. Wir Pferdebesitzer in Niedersachsen machen uns zurzeit wenig Sorgen, ist doch unsere Lobby doch ungleich stärker, als die der hessischen […]

  • Farben beim American Quarter Horse: Dauerschimmel

    von auf 5. Februar 2013 - 0 Kommentare

    Basierend auf der grundlegend Trennung in Füchse („sorrel“/“chestnut“), Braune („bay“) und Rappen („black“) wird die Vermischung mit der Veranlagung zum Dauerschimmel oder Stichelhaarigen mit der jeweiligen Grundfarbe wie folgt bezeichnet: – Rotschimmel: „red roan“ – Braunschimmel: „bay roan“ – Blauschimmel: „blue roan“ Bei den Rotschimmeln wird also nicht mehr zwischen „sorrel“ und „chestnut“ unterschieden. Die […]

  • Pferde im Winter auf die Weide oder eher nicht?

    von auf 21. Februar 2013 - 0 Kommentare

    In den meisten Fällen ist es so, dass Pferdebesitzer sich liebevoll und fürsorglich um ihre Pferde kümmern – und dies nicht nur in Frühling, Sommer und Herbst, sondern natürlich auch im Winter. Allerdings scheiden sich an der Stelle die Geister, wenn es um die Frage geht, ob ein Pferd im Winter auf die Weide gehören […]

  • Ihr Pferd wird älter?- Das ändert sich!

    von auf 17. November 2014 - 0 Kommentare

    Wenn ein Pferd älter wird, kommt es zu zahlreichen Veränderungen in seinem Körper. Wie beim Menschen bringt dieser neue Lebensabschnitt deswegen auch neue Bedürfnisse für das Tier mit sich. Wann aber ist ein Pferd „alt“? Das ist nicht nur vom reinen Lebensalter Ihres Tieres abhängig. Entscheidend ist auch, wie das Pferd in seinem Leben behandelt […]