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Pferdekauf und Verkaufen

Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück der Erde

Dieses bekannte Sprichwort könnte den aktuellen Trend erklären, der immer mehr Reitsportbegeisterte erfasst. In den letzten Jahren ist die Zahl der Hobbyreiter kontinuierlich gestiegen und ein Ende ist noch immer nicht abzusehen.

Diese erfreuliche Entwicklung ist kein Wunder. Reitsport eignet sich nicht nur zum Abbau von Stress und Anspannung, sondern gilt generell auch als Fitnesstraining: Bauch, Gesäß und Rücken werden kontinuierlich beansprucht, der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat wird trainiert und die Haltung verbessert sich. Die Bewegung an der frischen Luft härtet ab und im Kontakt zu Mutter Natur kann der Körper Glückshormone ausschütten.

Viele Reitbegeisterte möchten jedoch gern ein eigenes Pferd besitzen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit dem eigenen Pferd kann man ins Gelände gehen, wann immer Zeit ist bzw. wann man es möchte. Auch das Training auf dem Platz kann ganz individuell erfolgen. Bei der Suche nach dem eigenen Pferd sind jedoch einige wesentliche Punkte zu beachten.

Vor dem Pferdekauf sollte ein ausreichendes Basiswissen vorhanden sein

Pferde kaufBevor man sich für den Pferdekauf entscheidet, ist es zunächst wichtig, grundlegendes Wissen über die verschiedenen Pferderassen, die richtige Pflege und Ernährung, notwendige Untersuchungen sowie das richtige Training zu erwerben. Im Idealfall sucht man sich daher einen guten Reitstall in der näheren Umgebung, um dort neben den ersten Reitstunden auch etwas über die Pflege der Pferde kennenzulernen. Denn vor einer Reitstunde ist es üblich, dass der Reitschüler das Pferd putzt und sattelt. Diese notwendigen Arbeiten sollten in Fleisch und Blut übergehen und vor allem Spaß machen, da auch das eigene Pferd täglich gepflegt werden möchte. Nach dem Reiten werden dem Pferd Sattel und Zaumzeug wieder abgenommen und es wird gründlich abgerieben. Auch das Ausmisten und Reinigen der Boxen und die Fütterung der Pferde sollten zumindest bekannt sein, auch wenn dies bei Pensionspferden später meist die Mitarbeiter des Pferdestalls erledigen. Die genaue Kenntnis über das übliche Trockenfutter, von Obst und Gemüse sowie die richtigen Portionen gehören ebenfalls zum notwendigen Basiswissen.

 

Frühzeitig an das eigene Budget für die Pferde denken

Pferdekauf verkauf Budget Der Preis für ein Reitpferd kann stark variieren. Der Wert der Pferde ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z. B. seiner Rasse, seinem Stammbaum, der erfolgten Ausbildung oder einer evtl. Krankengeschichte. Preise von einigen Hundert bis mehreren Tausend Euro sind beim Kaufen durchaus möglich. Der Pferdemarkt ist groß und es ist sehr wichtig, sich gut beraten zu lassen. Reitpferde lassen sich vor allem über Anzeigen im Internet und in Fachzeitschriften finden. Hilfestellung bei der Auswahl können z. B. der eigene Reitlehrer oder auch der Tierarzt geben. Sie wissen, welche Rassen gut zum Pferdekauf geeignet sind, ob ein Hannoveraner das richtige Pferd ist, ob eine Stute, ein Hengst oder ein Wallach für den Interessenten besser geeignet sind. Und sie kennen den Markt für Verkaufspferde und für Jährlinge aus guter Zucht genau.

Bei der Fellfärbung können die Geschmäcker übrigens ebenfalls sehr variieren. Rappe, Falbe, Schimmel oder Brauner sind dabei nur einige der bekannteren Fellfarben. Sportpferde sind aufgrund ihrer Ausbildung für den Turniersport geeignet. Mit einem Schulpferd hat man in der Regel ein sehr erfahrenes, geduldiges und ruhiges Tier an seiner Seite, um die eigene Ausbildung weiter zu vervollkommnen. Auch der Wunsch des Nachwuchses lässt Eltern über ein eigenes Pferd nachdenken. Bei kleineren Kindern bietet es sich an, für den Anfang ein Pony zu kaufen. Ist das Kind dem entsprechenden Stokmaß entwachsen, lässt sich ein Pony auch wieder gut verkaufen. Der Verkauf läuft ebenfalls über spezielle Pferdeportale.

Zu den Anschaffungskosten für das Pferd kommen die monatlichen Verpflegungskosten, die für Boxen, Ausmisten, Stroh und Hafer zu veranschlagen sind. Mit einigen Hundert Euro monatlich muss gerechnet werden, je nach der Ausstattung des Reitstalls. Auch das regelmäßige Beschlagen durch den Hufschmied kostet nicht gerade eine Kleinigkeit. Regelmäßige Termine beim Tierarzt sind ebenfalls privat zu bezahlen, eine evtl. notwendige Operation kann schnell in die Tausende gehen.

Pferde wollen täglich versorgt und bewegt werden – den Faktor Zeit berücksichtigen

Sehr wichtig ist auch die Zeit, die für ein Pferd aufgewendet werden sollte. Pensionspferde werden zwar täglich versorgt, dennoch ist es für eine gute Pferd-Reiter-Beziehung wichtig, den täglichen Kontakt zum Pferd zu pflegen. Berufstätige, die häufig Überstunden machen oder sich auf Dienstreisen befinden, sollten sich daher genau überlegen, ob sie sich die tägliche Zeit einrichten können oder über eine Reitbeteiligung nachdenken. Auch bei Kindern sollte vor der Entscheidung für ein Pferd geprüft werden, ob sie in der Lage sind, die erforderliche Zeit aufzubringen.