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Pferdeflüstern: Keine Magie

Pferde - News 5. Februar 2013

Eine besondere Form der Magie? Nicht die Spur. Und im Flüsterton spricht auch niemand mit den Pferden. Es geht um die wortlose Verständigung mit dem Tier. Warum, so mag sich mancher verwundert fragen, ist dies überhaupt wichtig? Viele Reiter klagen über die Pferde, die steigen, sich nicht verladen lassen, aggressiv reagieren und ausschlagen, die bissig sind oder im Gelände partout über keine Brücke gehen wollen. Hier können die Experten der Akademie künftig Abhilfe schaffen.

Keine Showveranstaltung

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ein Showprogramm, das an Zirkusvorstellungen erinnert, wird man an den Besuchertagen nicht zu sehen bekommen. Doch gebannt wird man verfolgen, wie Andreas Kutsch in den Round Pen tritt und beim Join-up innerhalb kürzester Zeit ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Pferd und ihrer Person aufbaut.?Mit dem Pferd sprechen, nutzt wenig, denn es versteht unsere Sprache nicht?, so andrea Kutsch. Anders unsere Körpersprache. Die Pferdeflüsterin öffnet ihre Hand und fixiert das Pferd mit den Augen, enie Gestik von Raubtieren. Das Pferd setzt zur Fluicht an und fällt in den Galopp. Dann verlangsamt Andrea Kutsch ihre Bewegungen, schließt Hände und Augen, senkt die Arme und wirkt damit harmlos auf das Pferd, das daraufhin seinen Schritt verlangsamt. Fasziniert verfolgt man als Zuschauer, wie Andrea Kutsch die Augen ganz abwendet und die Schultern in einem 45-Grad-Winkel vom Pferd wegdreht, das sogleich zutraulich zu ihr in die Mitte des Platzes kommt und ihr sogar folgt.

Die Körperhaltung, der entsprechende Blickkontakt und die Gestik vermitteln dem Tier Schutz und Sicherheit-Voraussetzung für jede weitere, stets gewaltfreie Arbeit mit ihm. 4000 Studenten haben sich für das erste Studienjahr in der Privatuniversität beworben- 40 Studienplätze standen bereit. Diejenigen, die die Aufnahmeprüfung bestanden haben, berichten voller Stolz von dem anspruchsvollen Lernprogramm, auf einem hohen Ross sitzen sie deswegen jedoch noch lange nicht.

Einstieg ins Kutscherleben

Waren Sie schonmal in Weimar? Haben Goethes Wohnhaus besichtigt und ehrfurchtsvoll vor der Kutsche gestanden, in der der Dichter einst durch die thüringische Landschaft gerollt ist? Und haben Sie dann vielleicht von der ?guten alten Zeit? geträumt, als Kutschen noch das Straßenbild bestimmten? Haben Sie vielleicht überlegt, wie es wäre, wenn Sie selbst oben auf ddem Kutschbock säßen? Dann zögern Sie nicht! Goethes Gefährt wird man Ihnen nicht überlassen. Allerdings böte sich das Saarland an, genauer gesagt der kleine Ort Schwalbach, um ein- oder zweispännig kutschieren zu lernen.Zumindest ein bischen! ?Kutschenfahren ist gefährlicher als Reiten.? Man stutzt- aber das sagt einer, der es wissen muss: Michael Haas vom Hotel Mühlenthal.? Und wer glaubt, es in einem Crashkurs erlernen zu können, der irrt.? Allerdings, und das ist die gute Nachricht, kann man im Hotel Mühlenthal unter Anleitung eines professionellen, staatlich geprüften Fahrwarts FN herausfinden, ob das Spiel mit den Fahrleinen überhaupt das Richtige ist. Zur Verfügung stehen vier hervorragend ausgebildete Kutschenpferde, die sicher im Umgang sind. Denn nicht jedes Pferd ist zum Fahren geeignet. Der Unterricht erfolgt individuell und praxisnah.

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