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Mit Pferden durch die Lüneburger Heide

Pferde - News 5. Februar 2013

Es ist überall das gleiche Bild, nur die Regionen ändern sich: Reiter, die ihre Pferde striegeln, Hufe auskratzen, das Zaumzeug säubern, aufsatteln, noch einmal prüfen, ob der Sattelgurt fest genug sittz, und im Schritt aus dem Hoftor klappern, um in den Morgen hineinzureiten. Nehmen wir als drittes Beispiel die Heideregion um Uelzen in Niedersachsen. Dort bietet der fünftägige Göhrde-Ritt, der durch ein ausgedehntes Waldgebiet führt, herrliche Landschaftserlebnisse. Statpunkt ist Suhlendorf im Osten der Lüneburger Heide, in der Nähe des Naturparks Elbufer-Drawehn. Gleich am Anreisetag geht´s noch ins Gelände, weniger um die Landschaft kennenzulernen, als um mit dem Pferd vbertraut zu werden das einen die nächsten fünf Tage sicher durch die Lande tragen soll

Eines der ersten Ziele ist der Findlingspark Reddereitz, in dem ? chronologisch geordnet- mehrere Hinkelsteine aufgestellt sind, die in den verschiedenen Eiszeiten hier und anderswo gelagert wurden. Weiter geht es in Richtung Göhrde, wo die Besichtigung des Jagdschlosses Göhrde auf dem Programm steht. Gegessen wird zwischendurch an der ?Grünen Tafel?- sprich an einem schönen Platz wo auf einem weiß gedeckten Tisch kulinarische Genüsse auf die Reiter warten. Die Stärkung für den Magen und ein wenig Entspannung für die Beine sind willkommen, bevor man die Nachmittagsetappe zur Wanderreitstation antritt. Dort wiederholen sich abends die Handgriffe- absatteln, Pferde u.U. ein wenig mit Stroh trocken reiben, füttern-, ehe man sich schließlich an den zünftig gedeckten Tisch settz und das warme Abendessen so richtig genißet. Übernachtet wird im Bett.-auf Wunsch auch im Heu! Reiter sind naturverbunden, aber nicht immer die reinen Naturburschen.Trotzdem: Zu viel Luxus verträgt sich nicht mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer.

Bei der Pferdeflüsterin

Dass Pferde mit uns kommunizieren ist keine neue Erkenntnis. Weil jedoch viele Pferdebesitzer ihre Tiere viel zu wenig verstehen, sind Probleme vorprogrammiert. Nicht so in Bad Saarow bei Andrea Kutsch: Sie hat ihr Fachwissen von keinem Geringeren als Monty Roberts, dem legendären Pferdeflüsterer aus Kalifornien. In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich bietet die Pferdefachfrau-weltweit einzigartig- seit 2006 ein dreijähriges Studium der ?Pferdekommunikationswissenschaft? an. Natürlich- Sie wollen nicht studieren sondern etwas spannendes erleben! Etwa alle sechs Wochen finden Besuchstage in Bad Saarow statt, bei denen nicht nur Pferdenarren begeistert zzusehen, wie schön und einfach die Unterhaltung mit Pferden sein kann. Außerdem führt Andrea Kutsch persönlich oder eine / einer der Studenten bzw. Studentinnen jeweils Sonntags über den Campus und stellt die Arbeit vor, die in Pferdekreisen bis hin zum englischen Königshaus für Aufregung gesorgt hat. Worum geht es in der Akademie, zu deren Team neben Verhaltensforschern auch Tiermedizinern der Hochschulen in Hannover und Zürich sowie der Europa-Universität Viadrina gehören- und natürlich Monty Roberts, Vorbild für den Film ?der Pferdeflüsterer? mit Robert Redford in der Hauptrolle? In Bad Saarow erlernt man ?Equus?, die ?Sprache der Pferde? und damit eine gewaltfreie Kommunikation!

Der ungewöhnlichste Hörsaal der Welt

In einem der wohl ungewöhnlichsten Hörsääle der Welt versucht Andre Kutsch ihren Studenten die für den Laien kaum wahrnehmbaren Zwiegespräche zwischen Tier und Mensch zu vermitteln. Join-up nennt sich das Kommunikatonstraining im Round Pen, einer Art Manege, in der die Annäherung zwichen Mensch und Tier stattfindet und das Pferd Vertrauen fasst.

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