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Krankenversicherung für Tiere?

Pferde - News 5. Februar 2013

Die Möglichkeiten zur Heilbehandlung von Tieren werden immer umfangreicher. Entsprechend steigen auch die Kosten. Heute ist der Einsatz von künstlichen Gelenken, Zahnprothesen und die Verwendung von hochentwickelten Diagnoseverfahren in der Tiermedizin an der Tagesordnung. Immer mehr Tierbesitzer müssen die Behandlung jedoch aus Kostengründen ablehnen. Erschwerend kommt hinzu, dass immer weniger Tierkliniken eine Ratenzahlung erlauben. Eine Versicherung kann helfen.

Die OP-Kostenversicherung

Eine OP- Kostenversicherung ist die günstigste aller Tierkrankenversicherungen und wird unabhängig vom Alter des Tieres angeboten. Allerdings sinkt die Summe der Kostenübernahme mit fortschreitendem Alter. Meist werden bei älteren Tieren dennoch 80% übernommen. Bei Versicherungsabschluss muss der Tierbesitzer eine Reihe von Fragen beantworten. Bekannte Risiken werden in der Folge ausgeschlossen. Das sind meist alle Vorerkrankungen, aber auch die Folgen von Unfällen. Schon aus diesem Grund lohnt es sich, die OP Kostenversicherung sofort mit der Anschaffung des Tieres abzuschließen. Die Versicherung ist meist an eine Haftpflichtversicherung gekoppelt. Das bedeutet, ohne Tierhalterhaftpflichtversicherung ist eine OP- Kostenversicherung nicht möglich. Die OP- Kostenversicherung schließt vorbeugende Operationen meist aus. Das ist z. B. die Kastration. Dafür kann das Setzen eines Mikrochips wieder im Versicherungsumfang enthalten sein. Die OP- Kostenversicherung setzt nicht zwingend einen Klinikaufenthalt voraus. Sie kommt auch zum Tragen, wenn ein entsprechend ausgerüsteter Tierarzt die Operation durchführt. Tierbesitzer sollten vor Vertragsabschluss aber klären, ob die vorbereitenden Untersuchungen, Verbandmaterial und die Nachsorge im Versicherungsumfang enthalten sind. Die meisten Versicherer übernehmen auch die Kosten für einen mehrtägigen Klinikaufenthalt. Der Wert des Tieres spielt dabei keine Rolle.

Die Tierkrankenversicherung

Im Gegensatz zu einer OP Kostenversicherung ist eine Tierkrankenversicherung teuer. Hier spielt das Eintrittsalter des Tieres eine Rolle. Eine solche Versicherung lohnt meist nur bei sehr wertvollen Tieren, die zum Einkommen des Tierbesitzers beitragen. Eine solche Tierkrankenversicherung ist dennoch für viele Tierbesitzer eine wichtige Absicherung. Der Umfang muss zuvor verhandelt werden. Es gibt Versicherer, die fast alle tierärztlichen Anwendungen, inklusive Impfungen und Wurmkuren übernehmen. Die Tiere müssen jung versichert werden. Je älter sie sind, desto weniger Kosten werden in den meisten Fällen übernommen. Kommt es tatsächlich zu einer schweren Erkrankung, wie einem Diabetes bei Katzen, Arthrose beim Hund oder einer chronisch-obstruktiven Bronchitis beim Pferd, kann eine solche Krankenversicherung helfen, viel Geld zu sparen.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/10916/

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