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Das Pferd und der Reitersitz

Pferde - News 5. Februar 2013

Das Pferd ist ein Steppentier und um diesen gerecht zu werden muß es täglich bewegt werden

Ein täglicher Weidegang sollte auch nicht fehlen.Der Fluchtrieb ist bei den Pferden unterschiedlich und so nützt es einem gar nicht ein Pferd zu starfen,was „guckig“ist oder bei jeder Gelegenheit davonstürmen möchte.Man würde höchstens das Gegenteil erreichen.Der ideale Weg für so ein Pferd ist es dem Reiter zu vertrauen.Möchte man ein Herdentier für sich gewinnen,muss man die Funktion des Leittieres übernehmen.Das soll heißen in jeder Situation sich Respekt zu verschaffen.Hampeln beim Putzen oder quengeln beim Sattel und Trensen ist während des Führens schon abzustellen,weil sonst die Gefahr besteht,die Führungsposition zu verlieren.

Klare Kommandos helfen dem Pferd sie besser zu verstehen

Wie zum Beispiel „Steh oder Halt“.Um sich beim Reiten dem Pferd verständlich zu machen benutzt man unterschiedliche Hilfen. Die Zügelhilfe ist für das Maul.Sie wirken über das Genick.den Hals und den Rücken bis hin zur Hinterhand.
Den Rücken für die Gewichtshilfen und die seitlichen Rippenbögen für die Schenkelhilfe.Die Stimme kann als Lob eingesetzt werden.
Man kann aber auch das Pferd am Hals kraulen um es zu loben.Das Gewicht und die Schenkelhilfe sind beim Reiten am wichtigsten.Diese Hilfen sollen von der Hinterhand über den Rücken,den Hals und das Genick bis zum Maul fließen.
Aber all diese Hilfen nutzen nichts wenn der Reiter nicht richtig sitzt.

Der Sitz des Reiters sollte ausbalanciert auf beiden Gesäßknochen sein.

Man sitzt tief im Sattel und die Beine sind lang und locker.Die Fußspitzen werden unter dem Ballen vom Steigbügel abgefangen.Der Absatz des Reiters ist der tiefste Punkt und die Füße stehen parallel zm Pferd, so das die Wade am Pferdekörper anliegt.Wer so sitzt ist in der Lage das Fußgelenk in der Bewegung des Pferdes abzufedern.Der Oberkörper ist gerade ohne zu verkrampfen und der Kopf wird frei getragen.Die Schulter sind entspannt und ein wenig zurückgenommen.Die Arme sollen eine gerade Verbindung zum Pferdemaul haben. Automatisch bilden Unterarm und Zügel eine Linie.Eine sinnvolle Art den Sitz richtig zu lernen,wäre einige Stunden an der Longe zu nehmen. Der Longenführer kontroliert die Gangart des Pferdes und den Weg.So kann der Reiter sich voll und ganz auf den Sitz konzentrieren. Nach einigen Stunden an der Longe kann der Reiter dann das Pferd selbständig reiten und einige Lektionen lernen.
Diese sollte erst alles im Schritt erfolgen.

Bei fortgeschrittenen Reitern kann es duraus auch sinnvoll sein einige Stunden an der Longe zu nehmen,um das richtige Aussitzen im Leichtraben zu erlernen.Es wäre nicht schön,wenn man den Rythmus des Pferdes im Leichtraben nicht finden und immer mit Schwung in den Sattel knallt.

Jedes Pferd ein anderes Gangwerk hat kann der Rythmus auch unterschiedlich sein.

Ein Pony zum Beispiel macht kleinere Schritte als ein Warmblut. Deshalb ist es wichtig die unterschiedlichsten Pferde und Rassen zu reiten. Ein guter Reiter findet sich schnell auf die unterschiedlichsten Pferde zurecht.Zu den einfachen Hilfegebung gibt es auch die Möglichkeit mit Sporen und Gerte noch feinere Hilfen zu geben.
Die Schenkelhilfe wird dadurch punktueller und genauer. Feine Hilfen sind als Zuschauer kaum zu erkennen.ür den Betrachter sieht es so aus,als ob der Reiter nur auf dem Pferd sitzt und das Pferd alles alleine macht.

Das ist schönes Reiten und jeder Reiter sollte sich diese als Ziel setzten.

Niemals sollten Sporen und Gerte als Strafe eingesetzt werden. Sie dienen hauptsächlich dafür,das das Pferd sie noch besser versteht und weiß was sie gerade von ihm erwarten.Mit dieser Erkenntnis wird ihnen das Reiten sehr viel Freude bereiten und ihr Pferd wird es ihnen jeden Tag durch Fleiß und AUfmerksamkeit danken.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/12099/

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